SaaS-Entwickler und -Builder, SaaS-Benutzer, Enterprise-Security-Teams und Identity Provider spielen möglicherweise scheinbar unzusammenhängende Rollen in einer SaaS-Umgebung. Aber jeder kann eine einheitliche SaaS-Sicherheitsstrategie unterstützen, indem er sich auf Identity konzentriert.
Lesen Sie weiter, um einen einfachen dreigliedrigen Ansatz für den Einstieg in Ihre eigene SaaS-Sicherheitsstrategie kennenzulernen.
Was ist SaaS-Sicherheit?
Software as a Service (SaaS) -Sicherheit ist die Praxis, Cloud- und SaaS-Anwendungen durch die Sicherung von Konten, Daten und Zugriffen zu schützen. Ob Sie mehrere SaaS-Produkte bei der Arbeit verwenden oder diese für Unternehmenskunden entwickeln, die Sicherheit dieser Apps und Tools ist von entscheidender Bedeutung. Während SaaS-Sicherheit ein weit gefasster Begriff sein kann, bezieht er sich im Allgemeinen auf Produkte, die im Arbeitskontext verwendet werden.
Warum ist SaaS-Sicherheit wichtig?
Best-of-Breed -SaaS-Produkte ermöglichen es Unternehmen, die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern. Die SaaS-Landschaft ist jedoch weitläufig, vernetzt und wächst schnell. Dies stellt Security- und IT-Teams vor Herausforderungen, die mit der Verwaltung des Mitarbeiterzugriffs und der Nutzung über diese verschiedenen Plattformen hinweg beauftragt sind.
Warum ist Identitätssicherheit zentral für die SaaS-Sicherheit?
Viele gängige Angriffsvektoren zielen auf SaaS-Anwendungen ab und nutzen dabei identitätsbasierte Angriffe. Unternehmen können ihre Daten und Benutzer mit einer grundlegenden Identitätssicherheitsstrategie vor SaaS-bezogenen Angriffen schützen. Darüber hinaus können die Entwickler dieser SaaS-Produkte ihren Kunden einen Sicherheitsvorteil verschaffen, indem sie moderne Identitätslösungen und -standards implementieren.
SaaS-Herausforderungen für Unternehmen
Die Verbreitung von SaaS-Tools und Cloud-Umgebungen ist eine Herausforderung für das Management. Die dezentrale Landschaft ist ein attraktives Ziel für böswillige Akteure. Solche Herausforderungen lassen sich in der Regel in zwei Bereiche einteilen: den Benutzerlebenszyklus und Cyberbedrohungen.
Zu berücksichtigende Risiken im User Lifecycle
- Auf SaaS-Tools kann von überall aus zugegriffen werden, wodurch die Angriffsfläche weit über das interne Netzwerk und die traditionellen Geräte des Unternehmens hinaus vergrößert wird.
- SaaS-Tools können häufig hinzugefügt oder entfernt werden, was einen manuellen Aufwand für die Verwaltung oder Stilllegung von Anbietern erfordert. Ebenso müssen Benutzerkonten zeitnah eingerichtet und deaktiviert werden.
- Benutzer- und Servicekonten sind vielfältig und über mehrere Anwendungen verteilt, sodass der Zugriff auf bestimmte Tools routinemäßig überprüft und gemeldet werden muss, um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten.
Zu berücksichtigende Cyberbedrohungen
- Überprivilegierte Konten stellen ein unangemessenes Risiko dar.
- Anmeldeinformationen können langlebig, überprovisioniert oder gemeinsam genutzt werden.
- Daten, die mit Vendor-Tools geteilt werden, sind möglicherweise nicht ordnungsgemäß gesichert.
- Phishing-Angriffe zielen jetzt auf SaaS-Tools ab, daher sind Benutzersicherheitsschulungen sowie Phishing-resistente Anmeldetechniken von entscheidender Bedeutung.
Identitätsbasierte Lösungen für SaaS-Sicherheit
Obwohl Unternehmen die Funktionsweise von SaaS-Anwendungen nicht kontrollieren können, können sie mit Automatisierung und Partnern wie einem Identity Provider (IdP) konsistente Prozesse und Richtlinien in ihrer Umgebung durchsetzen. Unternehmen können auch Lösungen wählen, die die modernsten und sichersten Protokolle implementieren. Der IdP kann als vorderste Instanz zur Durchsetzung dieser Richtlinien dienen, sodass das Unternehmen die Sicherheitsrichtlinien entwickeln kann, die seine Informationen, Ressourcen und Kunden am besten schützen.
Die Implementierung einer neuen SaaS-Sicherheitsrichtlinie kann entmutigend sein. Wir empfehlen, es mit einem dreigleisigen Ansatz einfach zu halten. Wenn Sie all diese wichtigen Punkte richtig machen, sind Sie auf dem besten Weg zu einer sichereren SaaS-Umgebung.
- Standardisieren und sichere Authentifizierung und Bereitstellung
- SSO und MFA durchgängig für alle SaaS-Anwendungen erzwingen
- Integrieren Sie Device Trust in Anmelderichtlinien und verwenden Sie Phishing-resistente Anmeldemethoden wie Okta FastPass.
- Automatisieren Sie die Bereitstellung mit klaren Richtlinien für Onboarding, Offboarding und Benutzerprofilverwaltung.
- Automatisieren Sie die Identitätsverwaltung mit maßgeschneiderten Workflows.
- Erzwingen Sie das Least-Privilege-Prinzip und stärken Sie die Zugriffsrichtlinien.
- Regelmäßiges Rotieren von Anmeldeinformationen und Verwenden von temporären Anmeldeinformationen
- Erfordern einer Step-up-Authentifizierung für ungewöhnliche Zugriffe und Verwenden von Continuous Access Evaluation
- Festlegen von Warnungen, wenn kritische Bedrohungen oder Exploits erkannt werden
- Beschränken und Überprüfen von Admin- oder nicht verwalteten Konten
- Implementieren Sie das Prinzip der geringsten Berechtigung
- Verstehen Sie, wie Anwendungen miteinander interagieren.
- Beschränken Sie die gemeinsame Nutzung von Daten mit anderen Tools auf das, was notwendig ist.
- Richten Sie durchsetzbare Richtlinien ein, um zu verwalten, wie Mitarbeiterkonten Daten mit SaaS-Diensten austauschen.
- Integrieren Sie Netzwerksicherheitsrichtlinien in bestehende Zugriffsrichtlinien.
Entwickeln Sie ein SaaS-Produkt?
Entwickler von B2B-SaaS-Produkten können die SaaS-Sicherheitslage ihrer Kunden verbessern, indem sie von Anfang an moderne Identitätslösungen integrieren. Dies beinhaltet die Einhaltung moderner Standards und das Befolgen von Best Practices der Branche.