RESTON, Virginia – Das US-Verteidigungsministerium (DoD) hat in Partnerschaft mit Peraton und Okta die Einführung von myAuth bekannt gegeben, einer modernen und sicheren Identity-Authentifizierungslösung, die DS Logon ersetzt. Es wird erwartet, dass die neue Lösung den Benutzerzugang für etwa 20 Millionen Personen, darunter Angehörige der Streitkräfte, Veteranen, DoD-Zivilbeschäftigte, Rentner, Auftragnehmer und Begünstigte, optimieren und verstärken wird.
MyAuth basiert auf der Okta-Plattform, einer einheitlichen und kommerziell verfügbaren Identity-Lösung, die von Peraton bereitgestellt und betrieben wird, und bietet ein skalierbares, cloudbasiertes System, das sichere Anmeldeoptionen als Alternative zur Common Access Card (CAC) für Benutzer unabhängig von Standort oder Gerät bietet. Dies stellt einen wichtigen Fortschritt beim Zugriff auf digitale Identities im gesamten Verteidigungsbereich dar. Innerhalb von zwei Monaten nach dem Rollout von myAuth haben sich bereits 900.000 Benutzer angemeldet, wobei die vollständige Einführung innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen sein soll.
„myAuth ist mehr als nur ein System-Upgrade – es ist ein Wendepunkt für die gesamte DoD-Community“, sagt Steven Irish, Vice President und General Manager für Defense Enterprise and Health Solutions bei Peraton. „Gemeinsam mit Okta haben wir die Vorgaben des Verteidigungsministers und des CIO umgesetzt, kommerzielle Lösungen zu priorisieren und zu unterstützen, indem wir moderne Möglichkeiten für die Angehörigen der Streitkräfte und ihre Familien eingeführt haben, damit sich die Soldaten auf den Sieg im nächsten Kampf konzentrieren können, anstatt gegen veraltete Technologien anzukämpfen.“
myAuth wird in einer sicheren, vom US-Verteidigungsministerium autorisierten Cloud gehostet und verfügt über eine vorläufige Autorisierung der Defense Information Systems Agency (DISA). Benutzer können sich mit Okta Verify authentifizieren, einer App, die Okta FastPass, zeitbasierte einmalige Passcodes (TOTP), Push-Benachrichtigungen und biometrische Anmeldung per Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung unterstützt. Dieser Ansatz reduziert die Abhängigkeit von der CAC für viele Benutzer, z. B. Rentner und Angehörige, die zuvor mit Zugangshürden konfrontiert waren.
„Das Verteidigungsministerium ist Vorreiter bei der digitalen Identity-Transformation, und wir sind stolz darauf, dass Okta Teil dieser Entwicklung ist“, sagt Amy Johanek, Vice President of Federal bei Okta. „myAuth ist ein Paradebeispiel dafür, wie moderne Identity-Technologie in Kombination mit dem richtigen, missionsorientierten Partner wie Peraton sowohl hohe Sicherheit als auch hohe Zugänglichkeit in großem Umfang gewährleisten kann.“ Durch die Beseitigung von Umgehungslösungen und unterschiedlichen User Experiences kann das Verteidigungsministerium sicherstellen, dass die Benutzer nahtlosen Zugang zu wichtigen Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Personalwesen haben.“
Das myAuth-System ist auf Resilienz ausgelegt, nutzt ein Service Level Agreement (SLA) mit einer Verfügbarkeit von 99,99 % und unterstützt mehrere Sicherheitsstufen, sodass jede Anwendung – vom Defense Travel System (DTS) bis hin zu Tricare-Portalen – die Authentifizierungsanforderungen auf der Grundlage der jeweiligen Missionsanforderungen anpassen kann.
Das veraltete DS Logon-System, das derzeit von Millionen von Benutzern für den Zugriff auf über 200 Websites des US-Verteidigungsministeriums und der US-Veteranenbehörde verwendet wird, soll in den nächsten 18 Monaten vollständig außer Betrieb genommen. Benutzer werden dazu angehalten, proaktiv myAuth-Konten mit ihren bestehenden DS Logon-Anmeldeinformationen einzurichten.