Okta hilft bei der Sicherung der Identität von KI-Agenten

18 Juni 2025 Lesezeit: ~

KI ist der entscheidende Plattformwechsel dieser Generation, der Organisationen jeder Größe und Branche verändert.

Einerseits bietet dies die Möglichkeit, Mitarbeiter- und Kundenerlebnisse zu transformieren. Andererseits führt KI ohne von Anfang an implementierte Sicherheitsmaßnahmen und Governance neue Bedrohungen ein, wie z. B. KI-gestütztes Phishing, Deepfakes und fest codierte Anmeldedaten, die zur Ausnutzung bereit sind. 

Diese leistungsstarke Technologie führt auch neue und komplexe Sicherheitsherausforderungen ein, die einen proaktiven und robusten identitätszentrierten Ansatz erfordern.

Der Aufstieg von KI-Agenten und die sich entwickelnde Bedrohungslandschaft

Im Mittelpunkt dieser Transformation stehen KI-Agenten, zunehmend autonome KI-Systeme, die im Namen von Personen, Teams und Organisationen handeln. Von Kundendienst-Chatbots im Einzelhandel über Fertigungsagenten, die Roboter in Fabrikhallen koordinieren können, bis hin zu Finanzagenten für Unternehmen, die komplexe Transaktionen ausführen können – das Zeitalter der Agentic AI ist da und expandiert rasant. 

Je mehr Zugriff diese Agenten auf Daten und Ressourcen haben, desto effektiver werden sie, und mit zunehmendem Zugriff steigt auch das Risiko. Einem KI-Agenten ohne angemessene Kontrollen einen breiten Zugriff zu gewähren, ist vergleichbar mit der Vergabe uneingeschränkter Schlüssel zum Königreich Ihrer Organisation an einen hochautonomen "Superadministrator". Schlecht entwickelte, eingesetzte oder verwaltete Agenten können schnell zu neuen Angriffsvektoren werden, die von Bedrohungsakteuren ausgenutzt werden können. Ein einziger Prompt-Injection- oder Persona-Switching-Angriff könnte unbefugten Zugriff auf sensible Token gewähren und eine laterale Bewegung innerhalb Ihrer Systeme ermöglichen.

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Die Identität von KI-Agenten ist anders

KI-Agenten, die in ihren Interaktionen scheinbar "menschlich" sind, erfordern ein gesondertes Identitätsmanagement als nicht-menschliche Entitäten während ihres gesamten Lebenszyklus – von der Bereitstellung über die Aufgabenausführung bis hin zur Stilllegung.

Die Verwaltung der Identities von KI-Agenten unterscheidet sich von der bei menschlichen Identities, da es hier Unterschiede zwischen Definition, Lebenszyklus und Governance gibt. KI-Agenten sind Teil der umfassenderen Kategorie der nicht-menschlichen Identitäten. 

Ihnen fehlt die Verantwortlichkeit gegenüber einer bestimmten Person, sie haben kurze, dynamische Lebensspannen, die eine schnelle Bereitstellung und Stilllegung erfordern, und sie verlassen sich auf verschiedene nicht-menschliche Authentifizierungsmethoden wie API-Token und kryptografische Zertifikate. Sie benötigen außerdem sehr spezifische und granulare Berechtigungen für begrenzte Zeiträume und greifen häufig auf privilegierte Informationen zu, was eine robuste Kontrolle entscheidend macht, um einen längeren eskalierten Zugriff zu verhindern. 

Im Gegensatz zu menschlichen Konten fehlt es Agenten oft an einer nachvollziehbaren Eigentümerschaft und einer konsistenten Protokollierung, was Audits und Korrekturen nach Verstößen erschwert.

Die Dringlichkeit einer dedizierten KI-Identitätssicherheitsstrategie ist unbestreitbar. Unglaubliche 51 % der Unternehmen haben bereits KI-Agenten eingesetzt, doch 23 % der IT-Experten berichten, dass KI-Agenten dazu verleitet wurden, Zugangsdaten preiszugeben, und 80 % stellen unbeabsichtigte Aktionen von Bots fest. Alarmierenderweise verfügen nur 44 % der Organisationen über Richtlinien für den Einsatz von KI-Agenten, was zu Prüfungslücken und unklarer Verantwortlichkeit führt, wenn Agenten menschliche Zugangsdaten verwenden.

Oktas Ansatz zur Sicherung der Identität von KI-Agenten

Bei Okta glauben wir, dass Identität der Grundstein für Sicherheit ist. Mit dem Okta Secure Identity Commitment gehen wir federführend gegen Identitätsangriffe vor, einschließlich solcher, die von der neuen Generation KI- und agentengesteuerter Bedrohungen ausgehen. Unser Ansatz erweitert bewährte Prinzipien der Identitätssicherheit auf KI-Agenten und verhindert so, dass KI zu einem blinden Fleck in puncto Identität in Ihrem Unternehmen wird.

Okta bietet eine umfassende Lösung für den gesamten Lebenszyklus von KI-Agenten, die es ermöglicht, Agenten von Grund auf sicher zu entwickeln und als erstklassige Identitäten innerhalb Ihrer Organisation zu verwalten. Dadurch entsteht ein robustes Identitätssicherheitsgefüge, das dazu beiträgt, unübertroffene Einblicke, Kontrolle und Korrekturmöglichkeiten zu gewährleisten, während sich KI-Agenten in Bezug auf Fähigkeiten und Anzahl weiterentwickeln.

Mit der Auth0-Plattform können Sie Ihre Agenten mit Blick auf die Identitätssicherheit mithilfe von Auth for Gen AI entwickeln. Dies trägt dazu bei, sicherzustellen, dass der Agent im Auftrag eines Benutzers handelt und keine Autorisierungsrichtlinien verletzt.   

Innerhalb Ihrer Organisation können Sie mit der Okta-Plattform alle Agenten – von Drittanbietern oder selbst entwickelt – in Ihr Identitätssicherheitsgefüge einbringen. Sie erhalten eine einzige Steuerungsebene zur Verwaltung aller Agentenidentitätsanforderungen, einschließlich Authentifizierung, Governance, Posture Management, Bedrohungsabwehr und anwendungsübergreifendem Zugriff. 

Da KI-Agenten zunehmend vernetzter und autonomer werden, wird die Verwaltung ihrer Identitäten zur kritischen Grundlage für Vertrauen und Sicherheit. Der Identity-First-Ansatz von Okta ermöglicht es Unternehmen, in dieser neuen Ära sicher mit KI zu innovieren, während sie ihre wertvollsten Assets schützen und eine starke Sicherheitslage aufrechterhalten.

Setzen Sie Ihre Identity Journey fort