Okta Secure Identity Product Blog Series-Überschrift

Denken Sie, MFA allein reicht aus, um einen Betrüger aufzuhalten? Denken Sie noch einmal darüber nach.

In einer Welt der Deepfakes, synthetischen Identitäten und hybriden Belegschaften umgehen Angreifer die Werkzeuge, die sie eigentlich fernhalten sollen. Die heutigen Angreifer stehlen nicht nur Passwörter, sondern geben sich als legitime Benutzer aus, um Authentifizierungskontrollen zu umgehen, und sie werden immer besser darin.

Die Vertrauenslücke im Zentrum der modernen Sicherheit

Seien wir ehrlich: Anmeldedaten reichen heutzutage nicht mehr aus. Und die traditionelle MFA, obwohl unerlässlich, hält nicht immer jemanden auf, der von vornherein keinen Zugriff haben sollte.

Stell es dir so vor:

  • Anmeldedaten fordern Sie auf, zu beweisen, dass Sie etwas wissen (z. B. ein Passwort).
  • MFA fordert Sie auf, zu beweisen, dass Sie etwas haben (z. B. ein vertrauenswürdiges Gerät).
  • Die Identitätsprüfung verlangt den Nachweis, dass Sie tatsächlich Sie sind.

Für viele Unternehmen scheitern Identity-Sicherheitsstrategien immer noch am letzten Schritt – der Feststellung, wer wirklich hinter dem Login steckt.

Die gefährlichsten Momente im Identity-Lifecycle sind nicht nur der Zeitpunkt der Authentifizierung, sondern treten auch während der User Journey auf, einschließlich:

  • Wenn ein neuer Mitarbeiter zum ersten Mal an Bord ist
  • Wenn ein Benutzer einen Authentifizierungsfaktor registriert oder entfernt
  • Wenn ein Benutzer sein Passwort zurücksetzt

Dies sind wichtige Momente, in denen Angreifer sich als jemand anderes ausgeben können, insbesondere wenn die Anmeldedaten des Benutzers kompromittiert wurden. Da Deepfake-Technologie, GenAI und Social Engineering von Tag zu Tag überzeugender werden, ist die Überprüfung, wer sich hinter der Tastatur befindet, nicht nur eine Compliance-Checkbox, sondern entscheidend für die Abwehr fortschrittlicher Identitätsbedrohungen und dient als grundlegendes Element einer robusten Identity-Sicherheitsstruktur.

Wie sieht das in der realen Welt aus?

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie haben einen Remote-Ingenieur eingestellt. Sie bestehen eine Hintergrundprüfung und unterzeichnen ihr Angebot. Anschließend schicken Sie ihnen einen Firmenlaptop. Sie registrieren ihr Konto, richten ihre MFA-Methoden ein und sind drin.

Aber was, wenn das nicht wirklich sie waren?

Dies ist keine Hypothese. In einem realen Vorfall hat ein US-amerikanisches Unternehmen unwissentlich einen nordkoreanischen Hacker eingestellt, der sich als Remote-Softwareentwickler ausgab. Der Angreifer verwendete eine gestohlene, legitime Identität – komplett mit KI-verbesserten Fotos und gefälschten Dokumenten –, um Hintergrundüberprüfungen zu umgehen und während des gesamten Einstellungsprozesses glaubwürdig zu erscheinen. Die Täuschung wurde erst aufgedeckt, als das vom Unternehmen ausgegebene MacBook sofort nach dem Einschalten mit der Installation von Malware begann. 

Obwohl eine schnelle Reaktion unter Beteiligung des FBI und Mandiant die Bedrohung eindämmen konnte, bevor weiterer Schaden angerichtet wurde, dient dies als mahnendes Beispiel für alle Organisationen mit Remote-Mitarbeitern. Ohne eine starke Identitätsprüfung als Teil einer mehrschichtigen Verteidigungsstrategie sind Sie nur einen Login davon entfernt, die falsche Person einzulassen.

Schließen Sie die Vertrauens- und Sicherheitslücke mit nahtlosen Identity-Verifizierungsabläufen

Die Integration der Identity-Verifizierung in bestehende Prozesse ist oft komplex und zeitaufwendig und erfordert zusätzliche Konfiguration und benutzerdefinierte Logik, um sie vollständig in bestehende Zugriffsrichtlinien zu integrieren. Gleichzeitig ist es entscheidend, ein nahtloses Erlebnis für den Endbenutzer aufrechtzuerhalten.

Oktas neue Out-of-the-Box-Integrationen für die Identitätsverifizierung machen es einfacher denn je. Sie können jetzt in Echtzeit benutzerfreundliche Identitätsprüfungen innerhalb von Zugriffsrichtlinien während kritischer Punkte des Benutzerlebenszyklus auslösen – ohne Code, ohne Komplexität, kein Problem.

Ob sich ein Mitarbeiter zum ersten Mal anmeldet oder sein Passwort zurücksetzt, Okta hilft Ihnen dabei:

  • Bestätigen Sie, dass Benutzer legitim sind, durch Dokumentenverifizierung und Lebenderkennung.
  • Geprüfte Attribute mit Benutzerprofilen in Ihrem Benutzerverzeichnis abgleichen
  • Konfigurieren Sie Zugriffsflüsse durch einfache Richtlinieneinstellungen – keine Entwicklungsarbeit erforderlich

In enger Zusammenarbeit mit branchenführenden Anbietern wie Persona, CLEAR und Incode bietet Okta Identity-Verifizierung auf Enterprise-Niveau mit minimalem Einrichtungsaufwand – plus voller Flexibilität bei der Auswahl des Anbieters, der Ihren Anforderungen entspricht.

Darüber hinaus helfen diese Integrationen unseren Kunden, strenge NIST-Sicherheitszertifizierungen wie Identity Assurance Level (IAL2) und Authenticator Assurance Level (AAL2) zu erfüllen. 

Legen Sie noch heute los

Die sofort einsatzbereiten Okta-Integrationen für die Identity-Verifizierung sind jetzt für Kunden verfügbar, die Multi-Factor Authentication (MFA) und Adaptive MFA verwenden. Integrationen mit Persona, CLEAR und Incode sind bereits live, weitere folgen in Kürze. Möchten Sie es in Aktion sehen? Watch the on-demand demo oder connect with an Okta expert, um zu erfahren, wie Sie Identity-Verifizierungsabläufe noch heute in Okta freischalten können.

Setzen Sie Ihre Identity Journey fort