Heute dürfen wir Ihnen die eingeschränkte Verfügbarkeit von Okta Digital ID Verification Beta ankündigen. Diese neue Funktion unterstützt Unternehmen bei der Verifizierung von behördlich ausgestellten, verifizierbaren digitalen Anmeldedaten (VDCs). Erfahren Sie, wie Sie am Betaprogramm teilnehmen können oder lesen Sie weiter.
Die Betaversion von Okta Digital ID Verification wurde speziell für Nichtproduktionsumgebungen und Testumgebungen entwickelt und bietet Entwicklern die Möglichkeit, eine Vielzahl von Funktionen zu erkunden:
- Unterstützte IDs: Die Betaversion unterstützt derzeit mobile US-Führerscheine (mDLs), wobei die Erweiterung auf Google ID Pass, Apple Digital ID und elektronische Identitäten (eID) für EU-Bürger geplant ist.
- Flexible Verifizierungsmomente (transaktionale und Ad-hoc-Abläufe): Diese Funktionalität arbeitet unabhängig von bestehenden Okta- und Auth0-Produkten und unterstützt „transaktionale“ oder „Ad-hoc“-Verifizierungsprüfungen innerhalb einer Anwendung, darunter:
- Altersüberprüfung: Überprüfen Sie sofort das Alter eines Benutzers, um ihm Zugriff auf altersbeschränkte Inhalte oder Käufe zu ermöglichen.
- Step-up-Authentifizierung: Führen Sie erweiterte Identitätsprüfungen durch, bevor Sie sensible Aktionen autorisieren.
- Datenminimierung (progressive Profilerstellung): Verlangen und verifizieren Sie bestimmte Benutzerattribute nur dann, wenn sie benötigt werden.
- Optimiert für Entwickler: Die Teilnehmer erhalten Zugang zu einem dedizierten Admin-Dashboard und spezifischen APIs/SDKs für das Produkt Verified Digital Credential (VDC), wodurch schnelle Entwicklung und Tests ermöglicht werden.
Warum wir in VDCs investieren
Die digitale Identität entwickelt sich rasant weiter. Verifizierbare digitale Anmeldedaten (VDCs) gewinnen weltweit an Bedeutung: von Regierungen, die aktiv mDL-Bereitstellungen (mobile Führerscheine) testen, erproben und vorschreiben, bis hin zu Wallet-basierten Anmeldedaten und neuen nationalen eID-Programmen. Gleichzeitig werden die Geräte und Plattformen, die Menschen bereits nutzen, zum natürlichen Ort für diese Anmeldedaten, was die digitalen ID-Experiences zugänglicher und bequemer macht. Dies dürfte die Einführung beschleunigen.
Mit zunehmender Akzeptanz und Nutzung wird sich die Verifizierung von der simplen Compliance-Voraussetzung zu einer zentralen Produktfunktion entwickeln. Kunden erwarten eine schnelle und intuitive Experience, während Aufsichtsbehörden und Unternehmen stärkere Vertrauenssignale verlangen. Für Entwickler können sich Formate, Interoperabilitätserwartungen und User Experience-Muster fragmentiert darstellen. Die Herausforderung besteht darin, eine Verifizierung zu schaffen, die sowohl vertrauenswürdig als auch datenschutzgerecht ist, ohne die Komplexität für Entwickler zu erhöhen.
Oktas Blick in die Zukunft
Okta vertritt die Auffassung, dass die Verifizierung über Anmeldedaten und Ökosysteme hinweg entwicklerfreundlich und flexibel sein sollte. Sie muss zu den Situationen passen, in denen es auf Vertrauen ankommt (z. B. Alterskontrollen, Verifizierung vor der Durchführung sensibler Aktionen oder progressive Profilerstellung). Zusätzlich sollte sie Ihre bestehende Architektur ergänzen und den Okta Identity-Stack um eine Funktion für verifizierbare Anmeldedaten erweitern, die Sie direkt in Ihre Anwendungen einbetten können.
Langfristig können Unternehmen dann vertrauenswürdige VDCs über verschiedene Interaktionen hinweg wiederverwenden, wodurch die User Experience verbessert, Reibungsverluste reduziert und die Verifizierungskosten gesenkt werden, während gleichzeitig datenschutzfreundliche Muster unterstützt werden. Unser standardgerechter, modularer Ansatz reicht von der Akzeptanz amtlicher digitaler IDs bis zur Unterstützung von Anmeldedaten, die von Unternehmen ausgegeben wurden.
Unterstützte Funktionen
In naher Zukunft können Unternehmen mit Okta Digital ID Verification Beta amtliche digitale IDs (wie mobile Führerscheine oder neue nationale eIDs) verifizieren, wodurch reibungslosere und vertrauenswürdigere Benutzerabläufe zu geringeren Kosten als bei herkömmlichem, dokumentenbasiertem Identity-Proofing ermöglicht werden.
Mit Blick auf die Zukunft wird die Okta VDC-Plattform die Infrastruktur für die Ausstellung, Verifizierung und Wiederverwendung von verifizierbaren Anmeldedaten für Benutzer, Geräte und Anwendungen bereitstellen. Sie wird End-to-End-Funktionen bieten, die direkt in Okta und Auth0 integriert sind, zusammen mit Entwickler-APIs und SDKs für Ausstellung, Verifizierung und Wallet-Operationen von Anmeldedaten.
Teilnahme am Betaprogramm
Wenn Sie am Okta Digital ID Verification-Betaprogramm teilnehmen möchten, füllen Sie dieses kurze Formular aus, um uns dies mitzuteilen. Wenn das Programm für Sie geeignet ist, unterstützen wir Sie bei der Konfiguration von VDCs und Integration mit unseren VDC-spezifischen SDKs. Ideale Teilnehmer:
- sind Okta- oder Auth0-Kunden mit einem überzeugenden Anwendungsfall für die transaktionale oder Ad-hoc-Verifizierung von amtlichen Ausweisdokumenten
- sind in der Lage, Entwicklungszeit zu investieren, um eine End-to-End-Demo zu erstellen
- sind bereit, an regelmäßigen Check-ins (wöchentlich oder zweiwöchentlich) teilzunehmen und Feedback zu geben
- haben die Möglichkeit, die Lösung in einer Nicht-Produktionsumgebung zu testen
Wir freuen uns, die Zukunft von VDCs gemeinsam mit Entwicklern der ersten Stunde zu gestalten. Ihr Feedback wird die Produkt-Experience in den nächsten 12 Monaten unmittelbar beeinflussen und bestimmen, was wir danach in den Early Access übernehmen.
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