Jeden Tag interagieren wir mit unzähligen digitalen Kontaktpunkten – wir melden uns bei Anwendungen an, greifen auf Dateien zu oder buchen Geschäftsreisen. Ein grundlegendes Element bildet die Grundlage all dieser Interaktionen: Identität. Wie die Technologiejournalistin Diana Blass erklärt, dient die Identity als „die Haustür“ zu nahezu jedem digitalen Access Point innerhalb eines Enterprise.
Dieses Gateway ist jedoch auch eine Schwachstelle. Laut dem Global Threat Report 2023 von CrowdStrike werden unglaubliche 80 % der Cyberangriffe durch kompromittierte Anmeldedaten durchgeführt. Die inhärente Komplexität der Integration von Systemen, Cloud-Anbietern und Anwendungen birgt ein Risiko. Diese Komplexität ist nicht statisch; sie wächst schnell, insbesondere mit der weit verbreiteten Einführung von KI-Tools.
KI-Agenten, die heutzutage häufig für Aufgaben wie Inhaltsrecherche und Support eingesetzt werden, stellen eine neue Grenze für die Identity-Sicherheit dar, die in Enterprise-Strategien oft übersehen wird. Diese nicht-menschlichen Identitäten stellen neue Herausforderungen dar und erfordern einen umfassenderen Ansatz für Identität.
Die Antwort auf diese wachsende Herausforderung? Ein "Identity Security Fabric" oder eine universelle Ebene, die Unternehmen Transparenz und Governance über alle Identitäten, sowohl menschliche als auch nicht-menschliche, innerhalb des Enterprise bietet.
„Meine Hoffnung ist, dass wir, wenn wir beginnen, unsere Vision für ein Identity-Security-Fabric für KI und nicht-menschliche Identitäten im Enterprise zu formalisieren, einen Standard entwickeln könnten, der dann sowohl von Anwendungsanbietern als auch von anderen Sicherheitsprodukten breit übernommen werden kann“, sagt Arnab Bose, Chief Product Officer der Okta Platform
Es ist klar, dass Identity sowohl innerhalb des Enterprise als auch darüber hinaus verwaltet werden muss. Wie Blass abschließend feststellt: „Wenn Identität allgegenwärtig ist, können Sie es sich nicht leisten, sie ungeschützt zu lassen.“