Kreative Revolution

Adobe vollzieht einen gewaltigen geschäftlichen und technologischen Wandel mit der Verwandlung der Creative Suite in eine Creative Cloud.

Herausforderungen für das Identitätsmanagement

Adobe benötigt eine skalierbare Lösung für föderierte Verbindungen zwischen der Creative Cloud und den Identitätsmanagementsystemen seiner Unternehmenskunden.

Internes Identitätsmanagement

Adobe entscheidet sich für Okta Enterprise Edition, um 20.500 Mitarbeitern weltweit ein internes Single Sign-On zu ermöglichen.

Zwei Unternehmen, ein Gedanke

Aufbauend auf dem Erfolg von Enterprise SSO mit Okta beauftragt Adobe Okta mit der Bereitstellung einer umfassenden Authentifizierungsschicht in der Adobe Creative Cloud für Unternehmen.

Ausbau

Die Adobe Creative Cloud erreicht 2015 die Marke von 5,3 Millionen Abonnenten und baut die Okta-Authentifizierungsschicht auf die Adobe Marketing Cloud und die Adobe Document Cloud aus.

Eine stärker vernetzte Creative Cloud

Die IT- und Produktmanager von Adobe erklären, wie das Unternehmen Okta als Authentifizierungsschicht sowohl für interne Mitarbeiter als auch für die Adobe Creative Cloud einsetzt.

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Der Einsatz von Okta bei Adobe hat es meinem Unternehmen ermöglicht, sich auf die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale unseres Produkts zu konzentrieren, Wert für unsere Kunden zu schaffen und unsere Zeit und Mühe auf Dinge zu verwenden, die unsere Kunden erfolgreich machen.

Scott Castle, Director Product Management, Digitale Medien, Adobe
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Ein mutiger Schritt in die Cloud

Im Jahr 2012 startete Adobe die Creative Cloud und revolutionierte damit die Kreativwelt. Diese Wende verlagerte alle bekannten Produkte der Creative Suite in die Cloud. Eine Creative Cloud-Mitgliedschaft ermöglicht es Benutzern, alle Anwendungen der Adobe Creative Suite herunterzuladen und zu installieren.

Das Einbinden des gesamten kreativen Workflows in die Cloud hat den Geschäftszyklus von Adobe grundlegend verändert. Fast über Nacht wechselte das Unternehmen von unbefristeten Produktlizenzen und 18-monatigen Release-Zyklen zu monatlichen und jährlichen Abonnements und regelmäßigen Produkt-Updates.

Es veränderte auch seine Identität und die Zugangsanforderungen. Die erste Version der Creative Cloud konnte sich nicht mit den Corporate-Identity-Systemen verbinden, die viele Unternehmenskunden von Adobe bereits einsetzen. IT-Administratoren mussten innerhalb der Adobe Creative Cloud einen völlig neuen Satz von Benutzer-Anmeldedaten einrichten und verwalten, was zu Redundanzen und Ineffizienzen führte, wenn Benutzer ein Kennwort vergessen oder ihre Anmeldedaten aktualisiert haben.

Für Adobe war es nicht sinnvoll, intern eine skalierbare Möglichkeit zu entwickeln, föderierte Verbindungen zwischen der Creative Cloud und den Identitätsmanagementsystemen von Unternehmenskunden herzustellen. Die technischen Ressourcen werden weitaus sinnvoller eingesetzt, um das nächste kreative Feature in der Photoshop Creative Cloud zu entwickeln oder neue vernetzte kreative Mobilanwendungen auf den Markt zu bringen. „Ich will das Rad in unserem Identity-Stack nicht neu erfinden. Ich möchte das Beste aus der Branche nutzen und dann die Adobe-spezifischen Anforderungen auf diesen Stack anwenden, um unseren Kunden wirklich schnell etwas zu bieten“, sagt Scott Castle, Creative Cloud-Produktmanager.

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Doppelte Herausforderungen für die Cloud

Das Produktteam von Adobe war nicht das einzige, das mit Herausforderungen bei der Authentifizierung beschäftigt war. Ende 2014 unterstützte das kleine interne IT-Team von Adobe rund 300 Cloud-Anwendungen mit der selbst entwickelten Single Sign-On-Lösung eines Open-Source-Anbieters. In diesem Jahr entschied sich das Unternehmen für den Einsatz von Microsoft Office 365 für alle 13.500 Adobe-Mitarbeiter, um E-Mail-, Kalender- und SharePoint-Tools in die Cloud zu integrieren. Die alte Identitätsmanagement-Plattform mit ihren gelegentlichen Macken und Ausfällen konnte dies aber nicht bewältigen.

Zum Glück stieß das Team in dieser Phase auf Okta, erzählt Den Jones, Senior Manager of IT Services. Die Zusammenarbeit mit einem externen Anbieter war sinnvoll – einem Spezialisten für die Sicherung und Authentifizierung von Apps in der Cloud, und nicht für brillante Design-Tools.

Zum Glück stieß das Team in dieser Phase aNachdem die IT-Abteilung von Adobe ihre Auswahlmöglichkeiten und die einschlägige Erfolgsbilanz von Okta in der Branche in Betracht abgewogen hatte, entschied sie sich gegen die interne Single Sign-On-Lösung und für Office 365 mit Okta-Authentifizierung. Nach diesem Roll-out begann Adobe, den Rest der Cloud-Apps auf die Okta-Plattform zu migrieren. Da die Wartung der alten Plattform anstand, wurde mit einer extrem kurzen Frist gearbeitet: drei Monate für die Migration von 300 Apps.f Okta, erzählt Den Jones, Senior Manager of IT Services. Die Zusammenarbeit mit einem externen Anbieter war sinnvoll – einem Spezialisten für die Sicherung und Authentifizierung von Apps in der Cloud, und nicht für brillante Design-Tools.

Der knappe Zeitplan erwies sich als durchaus machbar, sehr zur Freude von Jones und seinem Team. Es dauerte etwa vier Wochen, um die ersten 200 Apps umzustellen, sagt er. Heute benötigen die meisten Apps Minuten für die Bereitstellung, nicht mehr Wochen oder Monate wie zuvor. Seitdem hat Adobe mehrere Produkte aus der Okta Identity Cloud für eine wachsende Mitarbeiterzahl bereitgestellt. 20.500 Mitarbeiter werden damit gesichert und verwaltet.

Identität für alle

Nach der positiven Erfahrung von Adobe mit Okta beim Mitarbeiterzugriff auf Cloud-Anwendungen war für die IT von Adobe schnell klar, welchen Partner das Produktteam benötigte, um das Identitätsmanagement für Unternehmen in die Creative Cloud für Unternehmen zu integrieren. Adobe beauftragte also Okta damit, die Produktingenieure von Adobe ebenfalls mit den leistungsstarken Identitätsmanagementdiensten zu unterstützen.

Heute bietet Adobe dank Okta allen Unternehmenskunden eine umfassende Identitätsmanagementlösung, darunter die Adobe Marketing Cloud und die Adobe Document Cloud sowie die Creative Cloud. Die vernetzte Lösung sichert Adobe Cloud-Anwendungen und ermöglicht es Anwendern, sicher, schnell und kostengünstig auf die innovativen Tools von Adobe mit ihren bestehenden Unternehmensdaten zuzugreifen.

Um Creative Cloud-Anwender erfolgreich zu machen (und die IT-Abteilungen ihrer Kunden zufriedenzustellen), leistet die Enterprise-Identity-Plattform von Adobe einige sehr wichtige Beiträge:

  • Verbindung mit den Corporate-Identity-Systemen der Kunden, wie AD oder LDAP, damit sich der Verwaltungsaufwand für IT-Administratoren nicht verdoppelt
  • Integration von Okta-Funktionen in den bestehenden Code der Adobe Creative Cloud
  • Umsetzung des Brandings von Adobe
  • Föderierung individueller Benutzeridentitäten mit individuellen Konten sowie mit mehreren Unternehmens- und Agenturkonten

Eine neue Art von interner IT

Bemerkenswert an der Einführung von Okta bei Adobe war, wie eng die internen IT- und Produktentwicklungsteams von Adobe zusammenarbeiteten, um das Identitätsmanagement für die Unternehmenskunden der Creative Cloud nahtlos zu gestalten.

Zunächst ließ sich das Team von Castle durch die IT von Adobe darüber beraten, wie Okta intern arbeitet. Nachdem die Entscheidung für Okta gefallen war, halfen die Mitarbeiter des IT-Teams bei der Dokumentation und dem Entwurf von möglichen Creative Cloud-Lösungen.

Jones erklärt: „Okta hat das Creative Cloud-Team einerseits aufgrund eigener Erfahrungen mit der Umsetzung in Unternehmen über die richtigen Ansätze beraten. Andererseits hatten wir auch ein eigenes IT-Team von Adobe, das sich auf eigene Erfahrungen stützte. So konnten wir Erkenntnisse austauschen und Mehrwert schaffen.“

Als die Lösung für den Rollout bereit war, waren die Mitarbeiter von Adobe der erste Kunde. Obwohl der Prozess von verschiedenen Teams innerhalb von Adobe unterstützt wurde, behielt die IT die wichtigsten Fäden in der Hand.

Heute ist das IT-Team von Adobe stärker als je zuvor in die Produktentwicklung eingebunden.

Informationen zu Adobe

Adobe ist der weltweit führende Anbieter von Lösungen für digitales Marketing und digitale Medien. Mit seinen Tools und Services können Kunden bahnbrechende digitale Inhalte erstellen, sie medien- und geräteübergreifend bereitstellen und im Zeitverlauf messen und optimieren.

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