Benutzerverwaltung: Nebensache oder unabdingbare Voraussetzung?

Sie haben gerade ein neues IT-Service eingeführt – Glückwunsch! Aber niemand nutzt es. Warum nicht? Offenbar hat noch niemand Zugriff auf die Anwendung und ein neues Konto mit neuen Zugangsdaten möchte niemand erstellen. Noch schlimmer: Das Team, das das System erstellt hat, hat die Benutzer nicht portiert. Würden Sie ein solches System verwenden wollen?

Dieses Szenario mag seltsam klingen, ist aber recht typisch. Häufig wird bei der Einführung neuer IT-Services die Benutzerverwaltung als Standardfunktionalität angesehen und daher nicht detailliert betrachtet. Wenn jedoch die Benutzerzahl steigt und das Bewusstsein für Identitäten wächst, wird es immer wichtiger, diese Benutzerkonten effizient und elegant verwalten zu können.

Was ist Benutzerverwaltung?

Benutzerverwaltung ist im einfachsten Fall die Methode, mit der Sie Ihre Benutzer anlegen, entfernen und pflegen. Jede Lösung, die für mehrere Benutzer ausgelegt ist, muss über ein Benutzerverwaltungssystem verfügen. Das kann eine in das Produkt integrierte Funktion oder eine Anbindung an ein bestehendes System wie Active Directory/LDAP oder einen anderen Identitätsmanagementanbieter sein.

Die Benutzerverwaltung legt nicht nur die Berechtigung von Benutzern zum Zugriff auf gesicherte Ressourcen fest, sie dient auch als Identitätsspeicher und kann bei effizienter Umsetzung die Quelle aller Identitäten für das Unternehmen sein.

Warum ist Benutzerverwaltung wichtig?

Immer mehr IT-Dienste werden in die Cloud verlagert. Dafür müssen immer mehr Zugangsidentitäten vergeben werden. Wenn ein Unternehmen beispielsweise einen neuen Cloud-Dienst anbindet, verfügt es über ein Konto in diesem Dienst, mit dem es alle seine Benutzer verwalten kann. Das können fünf Benutzer sein oder mehrere Millionen.

Bei einer solchen explosiven Zunahme wird die Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit von Benutzerverwaltungstools bei der Einführung neuer Dienste immer wichtiger. Warum? Darauf gibt es eine einfache Antwort: Niemand möchte unzählige Stunden damit verbringen, die alltäglichen Aufgaben der Benutzerverwaltung mithilfe einer umständlichen Benutzeroberfläche durchzuführen. Daher suchen Teams nach der effizientesten Möglichkeit, Benutzer zu verwalten.

Faktoren für die Benutzerverwaltung

Bei der Beurteilung von Benutzerverwaltungstools sind zwei Dinge wichtig: 1. Welche Anforderungen stellen Sie an die Integration und Verwaltung? 2. Wie kommunizieren Ihre Cloud-Dienste über APIs? Beide Faktoren spielen eine entscheidende Rolle für die Benutzerfreundlichkeit des Tools.

Integration ist die Möglichkeit der Anbindung an bestehende Systeme über einen Agenten oder per Föderation. Ältere Systeme können damit leicht migriert werden, oder unterstützt in jedem Fall die Benutzerakzeptanz, da Benutzer ihre bestehenden Zugangsdaten sofort für das neue System verwenden können.

Zur Verwaltung gehören alle Funktionen, mit denen Sie Aufgaben der Benutzerverwaltung erledigen können, sobald die Benutzer im System sind. Dazu gehören die Speicherung von Benutzern und Passwörtern, das Erstellen, Aktualisieren, Lesen und Löschen, die Verwaltung von (Sicherheits- und Passwort-) Richtlinien, die Transformation von Attributen sowie Self-Service-Abläufe wie die Wiederherstellung und Registrierung von Konten.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Cloud-Diensten wird es immer wichtiger, den Benutzerzugang per APIs zu verwalten. Der API-Zugriff vereinfacht Benutzerverwaltungsaufgaben und erhöht die Effizienz und Flexibilität Ihres Systems.

Benutzerverwaltung mit Okta

Das Benutzermanagement wird also aufgrund der Zunahme an Cloud-Diensten zu einer entscheidenden Komponente. Unternehmen verlangen deshalb Tools, die benutzerfreundlich und flexibel sind und sich gut an bestehende Systeme anbinden lassen. Oktas Universal Directory (UD) ist der umfassendste Benutzerverwaltungsspeicher auf dem Markt: Mit UD können Sie nicht nur Benutzer verwalten, UD ist auch der Schlüssel zu strategischem Wachstum. Ihren Benutzerspeicher vollständig in Universal Directory zu verwalten, bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • Mühelose Skalierung Ihrer Anwendung
  • Vereinheitlichung der Zugriffsrichtlinienzuweisung, Definition der Gruppenmitgliedschaft und Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien
  • Flexibilität bei der Definition von Attributen und die Möglichkeit, diese Attribute für andere Datenquellen zu transformieren oder ihnen zuzuordnen
  • Nahtlose Migration großer Altinstallationen in eine moderne Cloud-Infrastruktur
  • Verwaltung per API

Das ist noch nicht alles! Lesen Sie mehr über die Integrationsoptionen und die Benutzerverwaltungsfunktionen von Okta sowie die Erweiterung und Anpassung dieser Optionen per Okta API.