Moderne Services der US-amerikanischen Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle (Department of Motor Vehicles, DMV) stellen höhere Ansprüche an die Identity-Infrastruktur, als Legacy-Systeme leisten können. Allein in den letzten fünf Jahren haben die DMVs US-weit Real ID-Standards implementiert, während der Pandemie geschäftskritische Dienste ins Internet verlagert und auf Betrug reagiert, der ihre primären Kommunikationskanäle missbraucht. Nun sehen sie sich KI-gestützten Bedrohungen ausgesetzt, die herkömmliche Verifizierungsverfahren umgehen, und einer Zukunft mit Anmeldedaten in digitalen Wallets. Jeder Wechsel demonstriert, wie anfällig und kostspielig Identity-Management wird, wenn Sicherheit und Komfort nicht im Einklang stehen.

Die Lösung: der Aufbau einer Identity-Infrastruktur, die Anpassungen ermöglicht. Eine moderne Identity-Infrastruktur für Einwohner:innen sorgt für schnelleren Service, weniger Account-Sperrungen und höheres Vertrauen der Bürger:innen. Wenn Einwohner:innen über jeden beliebigen Kanal reibungslos und sicher auf Verlängerungen, Bescheinigungen, Adressänderungen und Zahlungen zugreifen können, sinken die Wartezeiten, die Personalkapazität steigt und das Betrugsrisiko nimmt ab. Noch wichtiger ist, dass diese Grundlage zukünftige Verbesserungen ermöglicht: weit verbreitete mobile Führerscheine (mDLs) und verifizierbare digitale Anmeldedaten (VDCs).

Einwohneridentität: Die Vorteile modernisierter DMV-Service-Experiences

Eine moderne Identity-Infrastruktur für Einwohner:innen liefert das, was DMVs jetzt benötigen, und bildet die Grundlage für zukünftige mobile Anmeldedaten.

Einheitlicher Zugriff auf alle Dienste: Die CIAM-Lösung von Okta ermöglicht es Einwohner:innen, sich einmalig zu authentifizieren und auf weitere DMV-Services zuzugreifen – ohne doppelte Accounts oder Wiederherstellungsschleifen.

Weniger Sperrungen und weniger Publikumsverkehr: Phishing-resistente Passkeys (FIDO2/WebAuthn) und Authentifikator-Apps reduzieren Account-Sperrungen, die Einwohner:innen dazu zwingen, anzurufen oder persönlich zu erscheinen. Dank Self-Service-Authentifizierung und -Wiederherstellung ist es für Einwohner:innen kein Problem, Zugriffsprobleme in Sekundenschnelle zu beheben.

Kein Hersteller-Lock-in: Die erweiterbare Architektur von Okta trennt die Identity-Logik von den Kernanwendungen und verhindert so den Hersteller-Lock-in, der einfache Änderungen langsam und kostspielig macht. Ihre Teams können ohne Anbieterabhängigkeiten Anpassungen vornehmen.

Personalkapazitäten stehen wieder für den Service zur Verfügung: Das Zurücksetzen von Passwörtern beansprucht unverhältnismäßig viele Helpdesk-Ressourcen. Bessere Identity-Experiences führen dazu, dass Personal an den Schalter zurückkehren kann und die Fallbearbeitung effizienter abläuft.

Betrugserkennung in Echtzeit: Moderne Identity-Infrastruktur nutzt Risikoindikatoren und Step-up-Authentifizierung, um doppelte Lizenzanfragen, Account-Übernahmen und Synthetic Identity Fraud zu erkennen. Dies verringert die Abhängigkeit von manuellen Prüfungen, die Abläufe verlangsamen und komplexe Muster übersehen.

Mehr als nur Plastik: mDLs und digitale Anmeldedaten erfordern Identity-Management

Was als Begeisterung für mDLs begann, führt zu einer entscheidenden Frage für Verkehrsbehörden: Wie machen wir aus einer einfachen digitalen Neuerung einen vertrauenswürdigen, alltagstauglichen Nachweis für Einwohner:innen? Die Antwort liegt nicht in den Zugangsdaten selbst, sondern in der zugrunde liegenden Identity-Plattform.

mDLs basieren auf einer Identity-Infrastruktur, ersetzen diese aber nicht.

Mobile Führerscheine sind auf eine robuste Identity-Infrastruktur angewiesen, die Einwohner:innen verifizieren, Accounts authentifizieren und Anmeldedaten für digitale Wallets sicher bereitstellen kann. Ohne modernes Identity-Management als „Kontrollebene“ werden mDLs zu einem weiteren isolierten System statt zu einer natürlichen Service-Erweiterung.

Die heutige Realität

Der Fortschritt ist vorhanden, aber ungleichmäßig, geprägt von lückenhafter Akzeptanz außerhalb von Flughäfen, unterschiedlichen Programmmodellen und anhaltender Fragmentierung. Mittlerweile reift das Ökosystem aber: Die Transportsicherheitsbehörde TSA akzeptiert digitale IDs an Hunderten Kontrollpunkten, der Digital Trust Service der AAMVA (American Association of Motor Vehicle Administrators) schafft Vertrauen, und die Plattformunterstützung wächst. Analyst:innen prognostizieren weiterhin ein starkes Wachstum bis 2030, was darauf hindeutet, dass wir uns einem Wendepunkt nähern, da die Vertrauensinfrastruktur und die Nutzung durch Relying Partys skalieren.

Identity-First-Vorteil 

Wenn die Identität von Einwohner:innen zuerst geklärt wird, können die Kfz-Zulassungsbehörden mDLs nach ihrem eigenen Zeitplan einführen, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen. Der Mehrwert zeigt sich in sofortigen Verbesserungen wie schnelleren Service, weniger Tickets und weniger Betrug. Gleichzeitig für die Grundlage für einen reibungslosen mDL-Rollout geschaffen.

DMVs als Vertrauensanker

Durch die Implementierung einer modernen, erweiterbaren Identity-Plattform verbessert sich die User Experience der Einwohner:innen, was sich anhand von Service-KPIs belegen lässt und die Mitarbeiter:innen am Schalter entlastet. Ebenso wichtig ist die langfristigen Senkung der Betriebskosten. Zudem werden die Teams dabei unterstützt, bessere Services schneller bereitzustellen. So werden die DMVs zu Vertrauensankern für ihre Bundesstaaten und führen den Wandel hin zu mDLs und VDCs für alle Behördendienste.

Um mehr zu erfahren, kontaktieren Sie das Okta-Team für staatliche und kommunale Behörden für eine maßgeschneiderte Bewertung. Finden Sie heraus, wie Ihre aktuelle Infrastruktur abschneidet, und ermitteln Sie Ihre wirkungsvollsten Modernisierungsmöglichkeiten.

Über den Autor/die Autorin

Daniel Watts

Product Marketing Manager

Daniel Watts is a Product Marketing Manager at Okta covering State, Local, and Education (SLED). He writes and speaks about how identity underpins public sector modernization, AI agent governance, and trusted resident and student experiences. Connect with Daniel on LinkedIn at linkedin.com/in/danielwatts3.

Setzen Sie Ihre Identity Journey fort