Datenschutz, Sicherheit, Effizienz: Die Vorteile eines Cloud-Identitätsanbieters

Aktualisiert: 31. August 2026 Lesezeit: ~

Kurzfassung

Cloud-Identitätslösungen übertreffen Legacy-Systeme in drei entscheidenden Dimensionen: Datenschutz, Sicherheit und Effizienz. Durch die Zentralisierung des Identitätsmanagements bei vertrauenswürdigen Drittanbietern erhalten Unternehmen eine robuste Verschlüsselung, eine skalierbare Infrastruktur, die veraltete perimeterbasierte Sicherheit überflüssig macht, und einen vereinfachten IT-Betrieb – und das alles bei gleichzeitiger Senkung der Kosten für Hardware, Lizenzen und fragmentiertes Zugriffsmanagement.

MerkmalLegacy-IdentitätssystemeCloud-Identity-Lösungen
DatenschutzPatchwork-Identitätsinseln; unklarer DatenstandortZentralisierte Verschlüsselung (z. B. AES-256); verwaltete Schlüsselrotation durch Expert:innen
SicherheitPerimeterbasiertes Modell; versagt bei IoT, Remote-Mitarbeiter:innen, Insider-BedrohungenSkalierbare Infrastruktur; vollständige Sichtbarkeit für Administrator:innen; keine Perimeter-Abhängigkeit
EffizienzFragmentierte Infrastruktur; Passwortprobleme; wiederkehrende Lizenz- und HardwarekostenSingle Sign-On; kein Hardware-Aufwand; vereinfachtes abonnementbasiertes Budget

Die Vorteile cloudbasierter Identitätslösungen

Cloud-basierte Dienste werden immer verbreiteter, da Unternehmen nach sicheren und effizienten Lösungen für ihre IT-Anforderungen suchen. Ein Leitfaden aus dem Jahr 2016 des Marktforschungsunternehmens IDC prognostiziert, dass die weltweiten Ausgaben für Cloud-Dienste bis 2019 auf über 141 Milliarden USD steigen werden – das Doppelte der Ausgaben im Jahr 2015. Eine der Funktionen, die zunehmend aus der Cloud bereitgestellt werden, ist die Identität.

CIOs und andere, die die Auslagerung von Cloud-Identity-Lösungen an externe Expert:innen in Betracht ziehen, müssen die Vorteile kennen. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, wie Cloud-Identität gegenüber Legacy-Identitätssystemen verbesserten Datenschutz, Sicherheit und Effizienz bietet.

Wie verbessert Cloud-Identität den Datenschutz gegenüber Legacy-Systemen?

Veraltete Identitätssysteme sind allzu oft Flickenteppiche aus Lösungen mit „Identitätsinseln“, die isoliert voneinander existieren. In diesem Szenario wird auch der Datenschutz letztendlich zu einem Flickenteppich. Laut einer Studie von Ponemon weiß mehr als die Hälfte der IT-Fachleute nicht, wo sich sensible oder vertrauliche Unternehmensdaten befinden. Wenn sie nicht wissen, wo es sich befindet, liegt es auf der Hand, dass sie auch nicht wissen, welche Identitäten auf diese Informationen zugreifen können.

Wechseln Sie in die Cloud. Bei der Bereitstellung von Identitäten durch Expert:innen wird die Speicherung sensibler Daten für Unternehmen von vertrauenswürdigen Drittanbietern verwaltet. Verschlüsselung schützt die Informationen. Stellen Sie sich einfach vor, Sie fragen eine:n überarbeitete:n Mitarbeiter:in eines Unternehmens mit Legacy-Systemen, wo der private Schlüssel für ein Dokument voller Geschäftsgeheimnisse gespeichert ist oder wer sich die Passphrase zum Entsperren dieses Schlüssels gemerkt hat. Mit der Cloud wird erstklassige Verschlüsselung standardmäßig durchgängig bereitgestellt, anstatt nur stückweise angewendet zu werden.

Welche Verschlüsselungsverfahren sollte ein Cloud-Identitätsanbieter einsetzen?

Hochwertige Cloud-Anbieter verwenden die richtigen Verschlüsselungsverfahren und -praktiken, um sensible Informationen privat zu halten. Sowohl gespeicherte Daten als auch Daten bei der Übertragung sollten verschlüsselt werden, und es sollten Verfahren wie AES-256 eingesetzt werden. Die Schlüsselverwaltung ist ebenfalls unerlässlich – so sollten beispielsweise eindeutige Schlüssel häufig rotiert werden. Verschlüsselung und Datenschutz werden am besten über die Cloud verwaltet und nicht von überlasteten Teams, die bereits zahlreiche andere Aufgaben zu bewältigen haben.

Wie stärkt Cloud-Identität die Sicherheit über den traditionellen Perimeter hinaus?

Herkömmliche Sicherheit basiert auf dem Konzept des sicheren Perimeters. In diesem Modell sind die Netzwerkgrenzen einer Organisation klar definiert und werden verteidigt, möglicherweise durch Netzwerksicherheitsüberwachung und andere Lösungen.

Warum reicht der traditionelle Sicherheitsperimeter nicht mehr aus?

Doch mit dem Internet der Dinge (IoT), Remote-Mitarbeiter:innen und versagenden Firewalls ist die Idee des sicheren Perimeters veraltet. Das IoT mit seinen Wi-Fi-fähigen (Wireless Fidelity) Produkten führt dazu, dass unzählige Geräte auf Unternehmensnetzwerke zugreifen und Software oder Infrastruktur überlasten, die nicht ausreichend skalierbar ist. Remote-Mitarbeiter:innen führen dazu, dass es keinen Perimeter mehr gibt, der gesichert werden kann. Und versagende Firewalls schützen nicht vor Insider-Bedrohungen.

Wie begegnet Cloud-Identität modernen Sicherheitsherausforderungen?

Cloud-Identität löst diese Probleme.

  • Erstens kann die Cloud-Infrastruktur skalieren, um den wachsenden Anforderungen des IoT oder der Geräte der Belegschaft gerecht zu werden.
  • Zweitens ist die Cloud überall verfügbar und schafft somit das veraltete Konzept der Unternehmensgrenze oder des Perimeters ab.
  • Endlich haben Administrator:innen vollständige Transparenz darüber, welchen Zugriff ihre Benutzer:innen haben und was sie mit diesem Zugriff tun.

Wie macht Cloud-Identität den IT-Betrieb effizienter?

Veraltete Identitätssysteme können Unternehmen stark ausbremsen. Benutzer:innen vergessen Passwörter und haben andere Probleme mit dem Anmeldeprozess. Fehlende Transparenz darüber, worauf Anwendungen zugreifen, bereitet IT-Teams bei der Suche nach Antworten Kopfzerbrechen. Die Infrastruktur ist fragmentiert, wobei die Systeme unterteilt sind, um verschiedenen Arten von Geräten und Benutzer:innen Zugriff zu gewähren.

Cloud-Identität hingegen vereinfacht. Nutzer:innen verfügen in der Regel über einen einzigen Account für jede digitale Aktivität. Eine Single Sign-On -Lösung über Cloud-Identität kann für jede:n bestimmte:n Benutzer:in dynamisch Zugriff auf eine Vielzahl von Ressourcen gewähren. Es gibt keine sperrige Hardware, die Serverräume füllt, und keine Software, bei der man „patchen und hoffen“ muss. Einfacher geht es nicht.

Wie vereinfacht Cloud-Identität die IT-Budgetierung?

Cloud-Identität vereinfacht auch das IT-Budget erheblich. Es fallen Kosten für Abonnement und Verwaltung an, aber das ist auch schon alles. Die folgenden Kosten entfallen:

  • Wiederkehrende Lizenzgebühren für Software
  • Ausgaben für stetig wachsende Serverräume
  • VPN-Konfigurationen
  • Hardware-Reparaturen

Daher wird neben der IT auch die Buchhaltung die Effizienz zu schätzen wissen.

Warum sollten sich Unternehmen für eine Cloud-Identity-Lösung entscheiden?

Unternehmen benötigen Flexibilität für ihre Tools, und die Cloud bietet das. Es ist immer verfügbar und stets aktiv, mit einer Vielzahl von Anwendungen und Prozessen, aus denen Unternehmen wählen können. Mit einer Cloud-Identity-Lösung können Unternehmen ihre Tausenden Geräte sicher und effizient mit unzähligen Apps verbinden. Dies ist einfach umzusetzen und steigert schnell den Datenschutz, die Sicherheit und die Effizienz Ihrer Abläufe. 

Häufig gestellte Fragen

Was macht die Cloud-Identität privater als herkömmliche Identitätssysteme?

Altsysteme bestehen oft aus isolierten „Identitätsinseln“, was es für IT-Teams schwierig macht, nachzuverfolgen, wo sich sensible Daten befinden oder wer darauf zugreifen kann. Cloud-Identität zentralisiert diese Verwaltung und wendet eine starke Verschlüsselung – wie AES-256 – sowohl auf gespeicherte Daten als auch auf Daten bei der Übertragung an. Dabei wird die regelmäßige Schlüsselrotation von dedizierten Expert:innen statt von überlasteten internen Teams übernommen.

Warum ist der traditionelle Sicherheitsperimeter keine effektive Verteidigung mehr?

Die Zunahme von Geräten des Internets der Dinge (IoT), Remote-Belegschaften und zunehmend ineffektiven Firewalls hat das Konzept einer festen Netzwerkgrenze aufgeweicht. Diese Faktoren schaffen Zugangspunkte, die perimeterbasierte Modelle nicht angemessen schützen können, und Firewalls allein bieten keinen Schutz vor Bedrohungen, die aus dem Inneren der Organisation stammen.

Wie geht Cloud-Identität mit den Sicherheitsanforderungen von IoT und Remote-Mitarbeiter:innen um?

Die Cloud-Infrastruktur ist darauf ausgelegt, dynamisch zu skalieren, um der wachsenden Anzahl von über IoT verbundenen Geräten gerecht zu werden. Da Cloud-Identität von überall aus zugänglich ist, beseitigt sie die Abhängigkeit von einem physischen Perimeter vollständig und bietet Administrator:innen gleichzeitig vollständige Transparenz über den Zugriff und die Aktivitäten der Benutzer:innen.

Welche Effizienzprobleme löst Cloud-Identität für IT-Teams?

Legacy-Systeme verursachen Reibungsverluste durch vergessene Passwörter, eine fragmentierte Infrastruktur und eingeschränkte Transparenz beim Anwendungszugriff. Cloud-Identität konsolidiert dies mit einem einheitlichen Benutzer-Account-Modell und Single Sign-On-Funktionen (SSO), wodurch On-Premises-Hardware und der fortlaufende Aufwand für Software-Patching überflüssig werden.

Wie wirkt sich die Umstellung auf Cloud-Identität auf das IT-Budget einer Organisation aus?

Cloud-Identität ersetzt ein komplexes Geflecht an Kosten – wiederkehrende Softwarelizenzgebühren, wachsende Serverraum-Infrastruktur, VPN-Konfigurationen und Hardwarewartung – durch ein unkompliziertes Abonnement- und Administrationsmodell, was die Budgetierung sowohl für IT- als auch für Finanzteams besser planbar macht.

Worauf sollten Unternehmen bei einem hochwertigen Cloud-Identitätsanbieter achten?

Ein zuverlässiger Cloud-Identitätsanbieter sollte eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nach branchenüblichen Standards, ein ordnungsgemäßes Schlüsselmanagement mit regelmäßiger Rotation, eine skalierbare Infrastruktur zur Unterstützung wachsender Geräte- und Benutzerzahlen sowie vollständige administrative Transparenz über Zugriffsberechtigungen und Benutzeraktivitäten bieten.

Bereit für den Wechsel? Testen Sie noch heute eine Okta-Demo.

Setzen Sie Ihre Identity Journey fort