Okta, Inc. gab heute bekannt, dass Okta for US Military die vorläufige operative Autorisierung (Provisional Authorization to Operate) für Impact Level 5 des US-Verteidigungsministeriums (Department of Defense, DoD) erhalten hat – die höchste unklassifizierte Cloud-Autorisierung des DoD. Okta for US Military ist die sichere Identity-Management-Plattform, die exklusiv für das DoD und zugelassene Missionspartner entwickelt wurde. Sie wird von sechs der sieben Teilstreitkräfte der US-Streitkräfte sowie von 60 % der zehn größten Auftragnehmer der US-Regierung genutzt.
Die Plattform wurde entwickelt, um die zentralen Säulen einer Strategie für Identity-, Credential- und Access-Management (ICAM) zu erfüllen und verifizierten Zugriff auf missionskritische Systeme bereitzustellen. Durch die Standardisierung von IL4- und IL5-Workloads in einer zentralen Cloud-Umgebung unterstützt Okta die Missionsverantwortlichen, da diese sich weniger mit der Verwaltung komplexer Infrastruktur befassen müssen und stärker auf die Förderung von Innovationen konzentrieren können.
„Die IL5-Autorisierung ist ein entscheidender Meilenstein für Rüstungsunternehmen, die unter Hochdruck daran arbeiten, die Zero-Trust-Vorgabe des DoD für 2027 zu erfüllen“, erläutert Amy Johanek, Vice President of Federal bei Okta. „Lange Zeit standen Unternehmen vor einem Dilemma: Sie mussten sich entweder für schnelle unternehmenstaugliche Innovationen oder für die Aufrechterhaltung der missionskritischen Stabilität entscheiden. Mit Okta for US Military bieten wir eine Lösung, die diese Reibungsverluste beseitigt. Wir versetzen das Verteidigungsministerium in die Lage, die vorderste Verteidigungslinie zu modernisieren, Rechteausweitungen frühzeitig zu minimieren und die vollständige Zero-Trust-Compliance schneller zu erreichen.“
Warum ist das wichtig?
Gemäß der Zero-Trust-Strategie des DoD müssen alle DoD-Dienststellen und deren Partner aus der industriellen Basis der Verteidigung bis zum 30. September 2027 das „angestrebte Niveau“ (Target Level) für Zero-Trust-Compliance erreichen. Andernfalls riskieren sie den Verlust des Zugangs zu Verteidigungsnetzwerken sowie den Ausschluss von Regierungsverträgen. Die Umstellung wird durch veraltete Systeme und eine fragmentierte Infrastruktur erschwert, durch die sich Führungskräfte im Verteidigungsbereich bisher zwischen missionskritischer Stabilität und Innovationen entscheiden mussten.
Mit Okta for US Military können Behörden komplexe Identity-Security-Stacks durch eine einheitliche Identity-Kontrollebene ersetzen, die es dem DoD ermöglicht, die Multi-Cloud-Sicherheit zu optimieren und Verteidigungspersonal überall auf der Welt nahtlosen, Phishing-resistenten Zugriff bereitzustellen.
Die IL5-Autorisierung für Okta for US Military bietet dem DoD und zugelassenen Missionspartnern folgende Vorteile:
Schutz missionskritischer Daten: Nutzung einer Sicherheitsarchitektur der nächsten Generation, die speziell für die Verarbeitung von sensiblen nichtklassifizierten Informationen (Controlled Unclassified Information, CUI) sowie von NSS-Workloads (National Security Systems) autorisiert ist.
Aufbau einer einsatzbereiten Zero-Trust-Architektur: Bereitstellung zentralisierter, risikobasierter und automatisierter Sicherheitskontrollen, die mit den Zero-Trust-Prinzipien des DoD im Einklang stehen und Nutzer:innen sowohl mit als auch ohne Common Access Card (CAC) unterstützen.
Agile Abläufe am taktischen Edge: Sichere, zukunftsfähige Integrationen für verschiedenste Systeme – von Hybrid-Cloud-Bereitstellungen bis zum taktischen Edge – bieten Nutzer:innen zuverlässigen Zugriff.
Optimierung von Compliance und Risikomanagement: Durchsetzung von flexiblem, richtlinienbasiertem Routing auf Grundlage der strengen NIST-Identity-Sicherheitsniveaus (Identity Assurance Levels, IALs). Dadurch können Verteidigungsteams proaktiv Identity-Angriffe abwehren und Risiken für alle Anwendungen effizient minimieren.
Basierend auf der kürzlich erfolgten Erweiterung um Okta Workflows und Okta Identity Governance zur Automatisierung wichtiger Identity-Funktionen (z. B. System Authorization Access Request, SAAR) umfasst Okta for US Military nun auch Identity Threat Protection. Mit dieser neuen Funktion entsteht ein erweiterbarer Identity Security Fabric, der bessere Bedrohungseinblicke im gesamten Verteidigungsökosystem ermöglicht und gleichzeitig die nötige Skalierbarkeit zur Verwaltung komplexer, organisationsübergreifender Umgebungen bietet.
Weitere Informationen zum Sicherheitsansatz von Okta, zu Servicezertifizierungen, zum Echtzeit-Systemstatus und zu Verfügbarkeitsmetriken finden Sie auf der Okta Trust-Seite.
Weitere Informationen über die Okta-Identity-Lösungen und die Zusammenarbeit mit US-Verteidigungsbehörden erfahren Sie in unserem aktuellen Blog-Beitrag über Oktas DoD-Journey, auf der Okta-Website Okta for the Department of Defense oder im Support Center.