Okta integriert KI strategisch in seine Technology Program Management (TPM)-Funktion und geht damit über die grundlegende Aufgabenautomatisierung hinaus, um eine tiefgreifendere operative Transformation zu erreichen. Mit dieser Initiative positioniert sich Okta als Vordenker, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, KI nicht nur zu Produktivitätszwecken zu nutzen, sondern auch zur Beschleunigung von Innovationen und zur Steigerung des strategischen Wertes, den seine Teams generieren.

Dieser Beitrag richtet sich an Technologieverantwortliche und Fachleute aus dem operativen Bereich, die auf der Suche nach einer praktischen Implementierungsanleitung sind, und bietet ein Framework für die Einführung von KI. Die Kernstrategie besteht darin, sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren, um geistiges Potenzial freizugeben und den Teams dadurch die Möglichkeit zu geben, sich auf hochwertige Aufgaben wie die Lösung komplexer Probleme zu konzentrieren. Sie erfahren, wie die Befähigung von TPMs durch KI ihre Rolle verändert und wie sie von Koordinator:innen zu unverzichtbaren strategischen Partner:innen werden und so zu einem flexibleren, innovativeren und wirkungsvolleren Unternehmen beitragen.

Von Orchestrierung zu Innovation:

Bei Okta spielen Technical Program Manager (TPMs) in vielen verschiedenen Funktionen eine zentrale Rolle für den Erfolg effektiver Programme und Initiativen. Es ist eine spannende und herausfordernde Aufgabe, Programme zu leiten, an denen eine Vielzahl technischer und nicht-technischer Mitarbeitender beteiligt ist, in verschiedenen funktionalen Teams mitzuwirken, und zahllose wechselseitige Abhängigkeiten zu steuern. Man könnte sagen, dass TPMs Orchesterleitende sind, die jedes beliebige Programm aktiv mitgestalten und zum Erfolg führen. 

Künstliche Intelligenz transformiert die operative Landschaft von Grund auf und so bieten sich jeder Funktion, einschließlich der des TPM, enorme Chancen, die Produktivität und Wirkung zu steigern. Die Automatisierung von Aufgaben und Optimierung von Workflows sind dabei lediglich Basics. Die eigentliche Beschleunigung ergibt sich aus der gezielten Nutzung von KI-Tools und -Funktionen, die TPMs befähigen, eine größere strategische und geschäftliche Wirkung zu erzielen. Dadurch gewinnt ihre Rolle an Bedeutung und aus Planenden und Ausführenden werden unentbehrliche Führungskräfte, die Innovation, Thought Leadership und den geschäftlichen Erfolg vorantreiben.

Doch wie können TPMs ganz konkret KI-Tools und -Agenten in ihre Workflows integrieren? Lassen Sie uns das Akronym S.T.A.R. auf die TPM-Rolle anwenden und prüfen, wie sich KI-Funktionen dadurch zusätzlich verbessern lassen.

S.T.A.R. – KI verstärkt die Rolle von TPMs

S = SEE (sehen)

TPMs verfügen bereits über eine einzigartige Programmansicht, die es ihnen ermöglicht, auf allen Ebenen zu agieren. Dieser Vorteil verstärkt sich, wenn TPMs den organisatorischen und geschäftlichen Kontext verstehen, der ihr Programm priorisiert. TPMs sind von sich aus in der Lage, übergeordnete Ziele zu erläutern und gleichzeitig Aufgabenstellungen und Projektdetails zu analysieren. Doch mithilfe von KI erhalten TPMs jetzt einen noch besseren, ganzheitlichen Überblick über den Zustand des Programms, die Marktbedingungen und die Kundenstimmung. 

  • Anwendungsfall: Ein KI-Agent kann unterschiedliche Erkenntnisse aus mehreren Projektdokumenten, Slack-Kanälen und Benutzerfeedback zusammenführen und daraus im Handumdrehen eine einzige, umsetzbare Zusammenfassung für eine wöchentliche Besprechung der Führungskräfte erstellen. Stundenlanges manuelles Zusammenstellen entfällt.

T = THINK (denken)

Doch TPMs müssen mehr leisten als Aufgaben verfolgen und Statusberichte erstellen. Erfahrene TPMs bei Okta verfügen bereits über umfangreiches Fachwissen und sind sehr wohl in der Lage, ihre Programme trotz aller Herausforderungen und Hindernisse zum Erfolg zu führen. Doch der Einsatz von KI eröffnet ihnen noch größere Möglichkeiten, wenn es um das Durchführen fortschrittlicher Analysen, das Modellieren von Szenarien und das Bewerten strategischer Entscheidungen geht.

  • Anwendungsfall: KI kann umfangreiche Datensätze analysieren und daraus Szenarien für die Ressourcenzuteilung für die Sprint- und Releaseplanung modellieren, dabei Abhängigkeitskonflikte hervorheben und optimale Vermeidungsstrategien aufzeigen, bevor überhaupt die erste Zeile Code geschrieben wird. Dies ermöglicht es TPMs, der Führungsebene datengesteuerte Strategien zu empfehlen.

A = ACT (handeln)

Selbstverständlich müssen TPMs die richtigen Maßnahmen ergreifen und auf das Team einwirken, um das Programm voranzubringen. Diese Maßnahmen bzw. Aktionen müssen zu den gewünschten Geschäftsergebnissen führen und es darf sich dabei nicht um sinnlose Arbeit handeln oder um eine Lösung, die erst noch ihr Problem sucht. 

  • Anwendungsfall: Anstatt Vermutungen anzustellen, können TPMs mithilfe von KI eine Sammlung von Störungsmeldungen analysieren, die wahrscheinlichste Ursache ermitteln und die wirksamste, sofort umsetzbare Lösung vorschlagen, um sicherzustellen, dass die Geschwindigkeit auf dem kritischen Pfad erhalten bleibt.

R = REFLECT (reflektieren)

In einem schnelllebigen Umfeld neigen wir dazu, nach Abschluss einer Aufgabe, eines Meilensteins oder eines Projekts schnell ein neues Kapitel aufzuschlagen und zum nächsten Punkt überzugehen. Dabei bringen wir uns jedoch um die Chance, über Möglichkeiten nachzudenken, Dinge zu verbessern und die Wirkung zu verstärken. 

  • Anwendungsfall: KI kann abgeschlossene Projektpläne, Statuszusammenfassungen und Meilenstein-Tracker eines Programms analysieren, um erfolgreiche Bereiche hervorzuheben und spezifische, datengestützte Verbesserungsempfehlungen zu generieren. Dies kann ein effektiver Anstoß für eine konstruktive Nachbesprechung sein. Bei laufenden Programmen kann KI regelmäßige Audits durchführen und anhand von umfassenden Datensätzen verborgene Muster und Korrelationen aufdecken, Ergebnisse optimieren und Probleme antizipieren, bevor sie auftreten.

In dieser hochdynamischen Landschaft der künstlichen Intelligenz reicht es für Okta TPMs nicht aus, einfach nur Tools einzusetzen. Wir müssen uns auf KI einlassen und sie als Game Changer begreifen, damit wir ihre strategische Integration vorantreiben und ihre Wirkung für unsere Teams, Programme und die breitere TPM-Community maximieren können. Bei Okta erreichen wir dies durch die TPM-Gilde, die sich aus TPMs verschiedener Business Units zusammensetzt. Gemeinsam erstellen sie Templates, Prozesse und Tools, mit dem Ziel, eine Kultur der maximalen Effizienz und strategischen Wirkung zu fördern. Dazu gehört auch die Nutzung von KI-Möglichkeiten mit hoher Hebelwirkung im Tagesgeschäft. Bei dieser Journey geht es nicht nur um die Einführung von Tools, sondern auch um das Etablieren einer Geisteshaltung, die auf dem Verständnis basiert, dass sich das menschliche Potenzial durch künstliche Intelligenz verstärken lässt. Somit sind TPMs die eigentlichen Treiber, die sicherstellen, dass Okta weiterhin an der Spitze des technologischen Fortschritts und der strategischen Kreativität steht.

Fazit

Durch den Einsatz von KI werden die TPMs von Okta von Projektkoordinierenden zu unverzichtbaren strategischen Führungskräften, die Innovation vorantreiben und die geschäftliche Wirkung im gesamten Unternehmen maximieren. Wir empfehlen Ihnen, diese strategische Denkweise zu übernehmen und KI zu nutzen, um Ihr eigenes menschliches Potenzial zu verstärken und ein agileres, wirkungsvolleres Unternehmen aufzubauen.

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