KI-Bereitschaft im FinTech-Bereich mit Okta für kontinuierliche Identity Governance

100 %

Phishing-resistente Authentifizierung ab dem 1. Tag mit Okta FastPass

>260.000

Aktionen im Identity-Lebenszyklus pro Monat mit Okta Workflows automatisiert

>175

SSO-Anwendungen zentralisiert und für >1.300 Remote-Mitarbeiter:innen abgesichert

1.150

Stunden IT-Aufwand durch die Automatisierung von Zugriffsanfragen eingespart

„OIG erinnert mich an die Überprüfung. Ohne eine übersichtliche Benutzeroberfläche, die mir die Rolle, den bzw. die Benutzer:in und den Zeitpunkt der Zugriffsgewährung anzeigt, müsste ich meinen Slack-Verlauf und meine Jira-Tickets durchsuchen. Wenn ich den Prüfer:innen die Nachweise vorlege, ist alles belegt.“

Shen Ming Mah,

Staff IT Systems Administrator, Juniper Square

Im FinTech-Sektor kann eine einzige Sicherheitsverletzung das Vertrauen der Kund:innen schlagartig zerstören. Juniper Square – eine Plattform, die Technologie, Daten und Verwaltungsdienste für den Bereich privater Investmentfonds bereitstellt – weiß ganz genau, was auf dem Spiel steht. Da das Unternehmen schnell auf mehr als 1.300 vollständig remote arbeitende Mitarbeiter:innen anwuchs, die vertrauliche Finanzberichte verwalten, musste es SOC 2-Compliance erreichen und seine fragmentierten, manuellen Sicherheitspraktiken ersetzen.

„Bevor wir Okta implementierten, schien es meinem Team unmöglich, einen Schritt voraus zu sein und gleichzeitig bestehende Herausforderungen zu bewältigen“, sagt Shen Ming Mah, Staff IT Systems Administrator bei Juniper Square. „Wir wussten, dass wir die Passwortverwaltung standardisieren mussten, um Accounts vor Phishing-Versuchen zu schützen, ohne den Anmeldevorgang zu verkomplizieren.“

Zu dieser Zeit verwaltete das schlanke, zwölfköpfige IT-Team einen zeitaufwändigen Onboarding-Prozess und um festzustellen, welche Apps neue Mitarbeiter:innen benötigen, musste manuell eine Asana-Liste mit 200 Aufgaben abgehakt werden. Juniper Square setzte voll und ganz auf Okta und implementierte Okta Workforce Identity, um als Grundlage für moderne Unternehmenssicherheit einen einheitlichen Identity Security Fabric zu etablieren. Durch die Zentralisierung von über 175 Anwendungen per Universal Directory und Single Sign-On hat Juniper Square seine Sicherheitslage in einem Schritt modernisiert.

„Ich habe Okta so eingeführt, dass wir vom ersten Tag an 100 % Phishing-Resistenz erreicht haben“, sagt Mah. „Die einzigen zugelassenen MFA-Methoden sind YubiKey und Okta FastPass.“

Automatisierung der Lebenszyklusverwaltung und des Zugriffs auf die AWS-Infrastruktur

Für effiziente Skalierung integrierte Juniper Square die Lösung von Okta direkt in sein HR-System HiBob, damit granulare rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC) unterstützt wird. Heute führt das Team jeden Monat mehr als 260.000 Flows in Okta Workflows aus und hat damit den Onboarding- und Offboarding-Lebenszyklus vollständig automatisiert.

Diese Automatisierung erstreckt sich auf die wichtigste Basisinfrastruktur von Juniper Square: Amazon Web Services (AWS). Zuvor erhielten neue Entwickler:innen möglicherweise grundlegenden Zugriff auf die AWS-Konsole, konnten jedoch die für die Arbeit erforderlichen spezifischen Entwicklungsumgebungen nicht sehen. Daher mussten sie IT-Tickets einreichen und warten, bis ihnen der Zugriff manuell genehmigt wurde.

Jetzt werden den AWS-Push-Gruppen mit Okta Workflows direkt HR-Attribute zugeordnet – einschließlich Business Unit, Abteilung und Funktion. „Okta fügt Benutzer:innen den entsprechenden Gruppen hinzu, und diese AWS-Push-Gruppen weisen ihnen die richtige Rolle zu, die sie benötigen, um bereits am ersten Tag ihre Arbeit zu erledigen“, erklärt Mah. Zusammen haben diese Automatisierungen Juniper Square allein innerhalb des ersten Jahres mehr als 1.150 Stunden IT-Aufwand erspart – was mehr als sechs Monaten Vollzeitarbeit für IT-Administrator:innen entspricht.

Workflows reduziert zudem die Sicherheitsrisiken beim Offboarding. Juniper Square verwaltet unter anderem hochsensible Kundenfinanzdaten. Wenn Mitarbeiter:innen das Unternehmen verlassen und deren Account einfach deaktiviert wird, wären alle von diesen Personen freigegebenen Kundendateien nicht mehr zugänglich. Okta Workflows überträgt die Dateien dieser Mitarbeiter:innen vor der Sperrung des Geräts jetzt automatisch an deren Vorgesetzte, sodass eine reibungslose Business Continuity gewährleistet und Kundenstörungen vermieden werden.

Eine zentrale Benutzeroberfläche für kontinuierliche, sicherheitsbasierte Governance

Da die mehr als 1.300 Mitarbeiter:innen von nur 12 Personen betreut werden, lassen sich Audits unmöglich manuell durchführen. Juniper Square hat Okta Identity Governance (OIG) und Identity Threat Protection (ITP) implementiert, um eine zentrale Benutzeroberfläche für sämtliche Zugriffe zu erhalten und Governance nicht nur als Compliance-Anforderung, sondern als proaktive Sicherheitsfunktion umzusetzen.

Zusätzlich zu den vierteljährlichen Überprüfungszyklen bewertet Juniper Square den Zugriff fortlaufend. Mithilfe von HiBob löst OIG automatisierte Benutzer-Zugriffskampagnen aus, sobald sich die Business Unit, Abteilung, Funktion oder Gruppe von Mitarbeiter:innen ändert.

„OIG erinnert mich an die Überprüfung. Ohne eine übersichtliche Benutzeroberfläche, die mir die Rolle, den bzw. die Benutzer:in und den Zeitpunkt der Zugriffsgewährung anzeigt, müsste ich meinen Slack-Verlauf und meine Jira-Tickets durchsuchen“, sagt Mah. „Wenn ich den Prüfer:innen die Nachweise zeige, ist alles belegt.“

Da die Zugriffsüberprüfungen kontinuierlich und nicht mehr nur als punktuelle Compliance-Prüfung erfolgen, kann das IT-Team übermäßig privilegierte Zugriffe problemlos in Echtzeit untersuchen und beheben. Und da Juniper Square beispielsweise Apps wie Dialpad, Box und AWS per Self-Service-OIG-Zugriffsanfragen über Slack bereitstellt, vermeidet das Unternehmen unnötige Softwarelizenz-Provisionierung und kann Standing-Privilegien entfernen sowie Kosten sparen.

Das Unternehmen nutzt ITP außerdem, um kontinuierliche Risikoindikatoren aus seinen Sicherheitstechnologien (einschließlich CrowdStrike und Cloudflare) zu erfassen und Risiko-Scores an Omnissa zurückzumelden, damit fundiertere Maßnahmen ergriffen werden können. Wenn ein Ereignis mit hohem Risiko (z. B. ein gestohlenes Session-Token) erkannt wird, löst Okta einen universellen Logout aus und alarmiert das IT-Team über Slack. Durch den umfassenden, konsolidierten Identity-zentrierten Sicherheitsansatz spart das schlanke IT-Team wertvolle Stunden, die es andernfalls für manuelle Überprüfungen aufwenden müsste.

Vorbereitung auf eine KI-gestützte Zukunft

Mit Blick auf die Zukunft erwägt Juniper Square, Okta Device Access für die Absicherung von Desktop-Anmeldungen zu implementieren. Außerdem plant das Unternehmen die weitere Verknüpfung seiner Tools für Governance und Bedrohungsschutz. Dies wird durch die Umstellung auf die vollständig biometrische Nutzung von FastPass über Okta Verify weiter verstärkt, sodass Mitarbeiter:innen jederzeit Zugriff auf Okta haben, ohne passwortbasierte Angriffe befürchten zu müssen. Mit zunehmender Reife des Identity Security Fabric soll die Nutzung kontinuierlicher Risikoindikatoren von ITP implementiert werden, damit automatisch OIG-Rezertifizierungskampagnen ausgelöst werden können.

Der unmittelbare Fokus liegt jedoch auf der Absicherung von Identitäten im KI-Zeitalter. Vor Kurzem hat Juniper Square unternehmensweiten Zugriff auf eine umfassende Suite von KI-Tools eingeführt. Dies führte zu einer massiven Zunahme von IT-Anfragen zur Verbindung verschiedener MCP-Server und SaaS-Apps mit KI-Agenten. Gleichzeitig schuf es ein „Schatten-KI“-Schlupfloch, da Mitarbeiter:innen, die etwas unbedingt tun wollen, häufig die Sicherheit umgehen. Das Team von Juniper Square benötigte daher eine Strategie für nicht-menschliche Identitäten, damit KI ohne enormen Ressourcenaufwand sicher skaliert werden kann.

Um diese Lücke sicher zu schließen und das wachsende Verhältnis von nicht-menschlichen zu menschlichen Identitäten zu bewältigen, evaluiert Juniper Square Okta for AI Agents, da das Unternehmen so zentrale Transparenz erhält und mit Zugriffskontrollen steuern kann, was diese autonomen Agenten tun können.

„Die Aussicht klingt wirklich vielversprechend: Wir erhalten Kontrolle darüber, was der KI-Agenten-Account bei der Interaktion mit anderen Apps tun darf und was nicht“, sagt Mah. „Basierend auf dem bereits Erreichten bin ich zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden werden.“

Über das Kundenunternehmen

Juniper Square bietet eine Cloud-basierte Software-Plattform und Fondsverwaltungsdienste für Investmentmanager:innen auf privaten Märkten, mit Schwerpunkt auf gewerblichen Immobilien, Private Equity und Vermögensverwaltung. Die Software optimiert Fundraising, Investoren-Reporting und CRM und hilft General Partners (GPs) bei der Verwaltung von Investor Relations, Automatisierung von Workflows und Verbesserung des Investorenerlebnisses.

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