Berechtigungsmanagement bildet die Grundlage für Identity Governance. Dennoch bleibt es für viele Unternehmen eine Quelle von Verwirrung, manuellem Aufwand und Compliance-Risiken.

Im Kern geht es darum, nachzuvollziehen und zu steuern, wer worauf Zugriff hat und wie lange. Aber in den heutigen dynamischen Cloud-Umgebungen verursachen herkömmliche Ansätze wie der manuelle Abgleich von Berechtigungen oft mehr Aufwand als Nutzen.

Warum Visualisierungen wichtig sind

Berechtigungen – Rechte für den Zugriff auf bestimmte Ressourcen oder die Ausführung bestimmter Aktionen – sind die Grundbausteine der Zugriffskontrolle. Ohne Einblick in Berechtigungen fällt es Unternehmen schwer, wesentliche Fragen zu beantworten:

  • Haben die Benutzer den entsprechenden Zugriff?
  • Werden alle Berechtigungen regelmäßig überprüft?
  • Gibt es für jedes Berechtigungsset einen klaren Verantwortlichen?

Legacy-Plattformen für Identity Governance and Administration (IGA) versuchten, dieses Problem durch die Erkennung, Katalogisierung und den Abgleich von Berechtigungen zu lösen.  Sie verließen sich oft auf fehleranfällige Konnektoren, aufwendiges Scripting und regelmäßige Scans, um interne Datensätze mit den tatsächlichen Zugriffen abzugleichen. 

Theoretisch sollte dies die Genauigkeit verbessern. In der Praxis führt dies oft zu einer fragmentierten Sicht, erhöhtem betrieblichen Aufwand und einer langsamen Wertschöpfung.

Moderne Governance erfordert einen neuen Ansatz, der auf Echtzeit-Integration, native Berechtigungserkennung und vereinfachte Governance-Workflows setzt.

Wie Okta es löst

Durch automatisierte Datenerkennung und tiefgreifende Integrationen – einschließlich SCIM, LDAP, HR-Systemen und benutzerdefinierten Quellen – importiert Okta Berechtigungen aus einer Vielzahl von Systemen, sowohl in der Cloud als auch On-Premises. Diese Berechtigungen, wie Rollen, Gruppen und Berechtigungen, werden dann in den Access-Governance-Workflows von Okta angezeigt, darunter Access Requests, Richtlinien und Zertifizierungskampagnen.

Administratoren können diese Berechtigungen mit Beschreibungen, Vertraulichkeitskennzeichnungen und Eigentümerinformationen anreichern, um die Übersichtlichkeit und Kontrolle zu verbessern. Diese Metadaten ermöglichen intelligentere Richtlinien und effektivere Überprüfungen, sodass Teams den Zugriff basierend auf Risiko und geschäftlichem Kontext steuern können – und nicht nur anhand technischer Details.

Anstatt sich stark auf regelmäßige Abgleichsprozesse zu verlassen, unterstützt Okta Kunden dabei, einen Shift-Left-Ansatz zu verfolgen. Durch die proaktive Verwaltung von Berechtigungen und die Steuerung des Zugriffs bei der Erteilung können Kunden den Bedarf an nachträglichen manuellen Bereinigungen reduzieren. In Szenarien, in denen Okta den gesamten Lebenszyklus des Zugriffs – durch Provisionierung, Anfragen und Deprovisionierung – steuert, kann es als die genaueste Abbildung dessen dienen, welcher Zugriff bestehen sollte.

Was daran anders ist

Im Gegensatz zu herkömmlichen IGA-Tools, die auf regelmäßigen Scans und nachträglichem Abgleich basieren, bietet Okta einen modernen, integrierten Ansatz für das Berechtigungsmanagement:

  • Automatisierte Erfassung von Berechtigungen in Cloud- und On-Prem-Systemen, einschließlich SCIM, LDAP, HR-Systemen und APIs
  • Einheitliche Transparenz von Berechtigungen mit Metadaten wie Beschreibungen und Eigentümerschaft für eine klarere Governance
  • In Governance-Workflows eingebettete Berechtigungen, die intelligentere Access Requests, Zertifizierungen und die Durchsetzung von Richtlinien ermöglichen
  • Geringere Abhängigkeit von Abgleichaufträgen durch proaktive Zugriffssteuerung bei der Zuweisung

OIG nutzt ein delegiertes Berechtigungsmodell, das es App-Eigentümern ermöglicht, den Zugriff innerhalb ihrer eigenen Domain zu verwalten. Diese Designentscheidung führt zu schnelleren Rollouts, höherer Akzeptanz und besseren Governance-Ergebnissen.

Diese Umstellung macht das Berechtigungsmanagement skalierbarer, überprüfbarer und besser auf die heutigen Cloud-First-IT-Umgebungen abgestimmt. Während der Abgleich in einigen komplexen oder Legacy-Szenarien noch immer eine Rolle spielt, stellen viele Unternehmen fest, dass sie deutlich weniger auf den herkömmlichen Abgleich angewiesen sind, wenn sie Okta als zentralen Kontrollpunkt einsetzen.

Berechtigungsmanagement sollte kein nachträgliches, mühsames Unterfangen sein, um nachzuvollziehen, was Benutzer bereits haben. Es sollte ein integrierter Echtzeitprozess sein, der sicherstellt, dass der Zugriff gezielt gewährt und kontinuierlich gesteuert wird. Mit Okta können Unternehmen die Legacy-Bereinigung hinter sich lassen und zu einer vereinfachten, modernen Berechtigungsverwaltung übergehen.

 

Sind Sie bereits Kunde von Okta Identity Governance? Erfahren Sie im Okta Identity Governance Product Hub, wie Sie weitere Apps und Berechtigungsdaten in Okta integrieren.

Neu bei Okta Identity Governance? Kontaktieren Sie einen unserer Spezialisten, um zu erfahren, wie Okta Identity Governance Ihnen dabei helfen kann, granular Berechtigungen zu verwalten und Zugriffsdaten in Ihrer gesamten Umgebung zu vereinheitlichen.

Als Nächstes in der Serie:

Sicherheitsorientierte Governance

Setzen Sie Ihre Identity Journey fort